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Nachrichten aus der Pflege
Sonntag, 15. Juli 2018

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung verabschiedet

Berlin (scp) – Der Bundestag hat am 28. Juni 2018 die von der Bundesregierung vorgelegte Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe auf Empfehlung des Gesundheitsausschusses in geänderter Fassung angenommen. AfD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen stimmten gegen die Verordnung, die FDP enthielt sich.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte im Deutschen Bundestag: „Ich möchte, dass auch in Zukunft Haupt- und Realschüler die Möglichkeit haben, eine solche Ausbildung nicht nur zu beginnen, sondern auch erfolgreich abzuschließen; denn wir brauchen in der Pflege jeden, der kann und will. Deswegen finde ich manche Debatte der letzten Tage ziemlich irritierend.

Ich muss dazu sagen – ich meine das sehr ernst: Überlegen Sie auch angesichts dessen, was wir an hohem Niveau in den Anforderungen festgeschrieben haben, genau die Worte für die Debatte heute und in den nächsten Tagen. Denn die Art, wie wir jetzt über die Altenpflege und über das Niveau der Altenpflegeausbildung reden – es wird so getan, als stünde in der Verordnung all das, was so behauptet wird –, bestimmt mit darüber, wie das Bild dieses Berufes ist und wie attraktiv es für junge Menschen ist, in diesen Bereich hineinzugehen.

Ich habe nichts dagegen, dass wir fachlich darüber reden, wie die Anforderungen sind. Aber so, wie die Wortwahl in manchen Bereichen in den letzten Tagen gewesen ist, ist das ein Schlag ins Gesicht von vielen jungen Menschen, die sich für diese Ausbildung entscheiden wollen. Das möchte ich hier mal ausdrücklich gesagt haben".


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