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Nachrichten aus der Pflege
Donnerstag, 26. Juli 2018

Jens Spahn: „Pflegekräfte müssen besser verdienen"

„2.500 bis 3.000 Euro sollten möglich sein, im Pflegeberuf zu verdienen"

Berlin (scp) – Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat im ZDF für eine bessere Bezahlung von Pflegekräften plädiert. „Ich finde, so 2.500, 3.000 Euro sollten möglich sein, im Pflegeberuf zu verdienen", sagte Spahn im ZDF-Morgenmagazin mit Blick auf den monatlichen Verdienst für eine Pflegekraft nach Abschluss der Ausbildung.

Zudem müsse dafür gesorgt werden, dass mehr der Beschäftigten wieder Tarifverträgen unterliegen, was derzeit für den Großteil nicht der Fall sei. „Das wollen wir ändern", sagte der Minister. Er machte klar: „Am Ende müssen Milliarden investiert werden".

In mehr Verstaatlichungen im Pflegebereich sieht Spahn keine Lösung. Er setze vielmehr auf eine Vielfalt von Trägern. Wichtig sei, dass die Arbeitsbedingungen überall stimmten. Die Leiharbeit im Pflegebereich mache die Dinge nach Spahns Auffassung angesichts der aktuellen Probleme mit der Stellenbesetzung eher schwieriger als leichter.

„Ich hätte lieber weniger Leiharbeit in der Pflege und mehr Festangestellte", sagte der Minister. Es müsse nun darum gehen, über mehr Ausbildung, Umschulung und Anwerbung von Kräften aus dem Ausland dafür zu sorgen, dass die geplanten 13.000 zusätzlichen Stellen besetzt werden können.

Bessere Bezahlung. Reaktionen

Caritas-Präsident Peter Neher:

„Die in der Pflege beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Caritas werden schon heute auf dem Niveau entlohnt, das Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fordert.

Eine Pflegefachkraft bei der Caritas verdient in der Regel zwischen 2.700 bis 3.400 Euro und liegt damit bereits über dem von Jens Spahn geforderten Lohnniveau."

VdDD-Vorstandsvorsitzender Christian Dopheide:

„Pflegegehälter von bis zu 3.000 Euro und mehr sind in der Diakonie längst Realität. Pflegefachkräfte steigen nach dreijähriger Ausbildung im Leittarif der Diakonie mit mindestens 2.910 Euro im Monat ein.

Mit zunehmender Berufserfahrung verdienen sie bis zu 3.370 Euro und es kommen noch zusätzliche Sozialleistungen hinzu. Zudem sucht die hohe Tarifbindung in der Diakonie mit rund 90 Prozent der Mitarbeitenden in der Gesamtwirtschaft ihresgleichen."


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