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Nachrichten aus der Pflege
Donnerstag, 25. Oktober 2018

Kirchliche Wohlfahrtsverbände warnen vor Fehlern in der Berechnung von Tarifverträgen

Berlin (scp) – Die kirchlichen Wohlfahrtsverbände in Baden und Württemberg von Caritas und Diakonie wollen mehr Flexibilität in der Pflege. So seien die starren Leistungssätze ein Risiko gerade für christliche Pflegeheime. Hier werde nach Tarif bezahlt und Personalschlüssel möglichst weiter verbessert. Die dadurch steigenden Personalkosten würden aber nicht refinanziert.

Das sei für die Heime eine klare Benachteiligung gegenüber Wettbewerbern. Eine angemessene Vergütung und eine gute Personalausstattung müssten belohnt, nicht bestraft werden. Statt der Begrenzung der Leistungen schlagen die Wohlfahrtsverbände eine Begrenzung der Eigenbeteiligung der Pflegebedürftigen vor.

Begrüßt werde das Ziel der Bundesregierung, in der Altenpflege Tarifverträge zur Anwendung zu bringen. Die Verbände warnen aber vor Fehlern bei der Berechnung dieser Tarife. Diakonie und Caritas orientierten sich bereits am Lohnniveau des öffentlichen Dienstes. Das sollte künftig auch für andere Leistungsanbieter gelten.

Auch bei der derzeit in Arbeit befindlichen Berechnung des künftigen Personalbedarfs dürfe es keine Entwicklung nach unten geben. Einheitliche Personalschlüssel sollten sich nicht am Mittelwert der Bundesländer, sondern mindestens am baden-württembergischen Niveau oder besser orientieren.


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